Am 16. Februar 2019 war es soweit: Letzte Etappe - Gipfeltag. Um 0.00h früh starten wir von der Kibo-Hütte auf 4’700 Meter über Meer. Es wird die härteste Etappe werden. 1’200 Höhenmeter in sieben Stunden. In den Schweizer Alpen kein Problem. Aber in dieser Höhe, wo der Sauerstoff merklich weniger ist … anspruchsvoll. Ziel ist es also, um 07:00h auf dem Gipfel, dem Uhuru-Peak auf 5’900 Meter zu stehen. Dunkelheit - Stirnlampe - Schritt um Schritt in die Höhe … Die ersten drei Stunden gehen gut. Dann fängt es an zu schneien. Die Temperatur sinkt langsam unter null Grad. Kopfschmerzen. Das Atmen fällt schwer.

Die ersten zwei aus der Gruppe geben auf und drehen um. Und jetzt fängt auch mein innerer Schweinehund an sich bemerkbar zu machen.

Weshalb tue ich mir das eigentlich an?

Nun … das war ja meine ursprüngliche Motivation: Mal wieder aus der Komfortzone raus, mal wieder beissen zu müssen. Und jetzt BIN ich an dem Punkt beissen zu müssen. Wie kann ich mich motivieren, wie kann ich mich da hoch pushen? Ich öffne den Reissverschluss meiner Hardshelljacke und greife in die Innentasche.

Sie ist da. Die SMOKE ON THE WATER Clubzigarre. Das Bild vor Augen, wie ich mit dieser Zigarre auf dem Gipfel posieren werde, dieses Bild und diese Vorstellung treiben mich an - die ganzen restlichen viereinhalb Stunden.

Ich gebe es zu: Als ich endlich oben bin, ist mir echt nicht nach Zigarrenrauchen zumute. Aber aufs Bild hat sie es geschafft: unsere Clubzigarre SMOKE ON THE WATER auf rund 6’000 Metern.

Euer Thomas Schneider